
DAS LEBEN DER PRIVATEN 4
weihnachtsspezial. feat. Thomas Rottleuthner am Bartiton-SaxofonSAMSTAG, 19.12. 2009
20:00
Forum Stadtpark, Saloon
DAS ENDE der seifenopernimöffentlichenraumrecherchephase 09 – 2010 kommt die show. jetzt noch dieses spezial mit dem ausgezeichneten saxofonisten thomas rottleuthner und dann ende gelände.
CHRISTINA, die reiche erbin, weiß immer noch nicht, ob sie so recht glücklich sein soll mit ihrem besitz. zwar gehört die ganze stadt jetzt ihr, aber dafür ist ihr fast-liebhaber, der manager des betriebs, von einem pizza-auto überfahren worden, wobei seine leiche nie gefunden worden ist. jetzt heißt es gute mine zum bösen spiel machen: eine weihnachtsfeier ausrichten, die sich gewaschen hat, vor dem afrikaner, der sich mit dem pizza-auto in ihr leben geschoben hat, auf der hut sein, sich endlich mit KRAMER, dem hund der familie anfreunden und einen plan entwerfen, wie alle menschen wieder glücklich sein können.
johannes schrettle, vera hagemann, christina lederhaas, barbara kramer
why to dance in a waiting room III (the last dance)
26.-29. november + 10.-12. dezember 2009, 20:00 UhrTTZ Graz, Viktor-Franz-Strasse 9, 8051 Graz
eine westernshow auf dem mariahilfer platz in graz.
das ist bei uns eine öffentliche wüste und dort sind drei personen die es satt haben, auf öffentlichen plätzen immer einsam zu sein. sie warten auf dem mariahilfer platz dass etwas geschieht, als wenn dieser öffentliche raum der einzige ort ist, wo leben noch möglich ist. jemand kommentiert, was in den menschen vorgeht, niemand ist mehr herr über seiner/ihrer persönlichen repräsentation, das kann grausam werden. alles so lange bis einer weint oder stirbt. western eben.
von und mit: Vera Hagemann, Joachim Kapuy, Barbara Kramer, Sophia Laggner, Christina Lederhaas, Johannes Schrettle
…drei Tänzer [...] liefern sich kurzweilige Körperduelle, die das Bewegungsrepertoire des Tanzes der letzten hundert Jahre ebenso schamlos plündern wie das Genre des Italo Westerns….
Thomas Wolkinger, Falter
…Dabei findet die zweite liga das Bewegungspendant zu ihrer großartig verfransten Bühnensprache. Hinter simplen und skurrilen Mustern verbirgt sich eine komplexe Themenwüste…
Christoph Hartner, Krone
Mit samtiger Stimme wickelt J.S. die Westernsho in einen wild mäandernden Text ein, der menschlichen Beziehungsgusto und die Agründe der Ereignismöglichkeiten auslotet und Seite an Seite mit der köstlich schwammigen Choreographie ein boshaftes Spielchen [...] anzettelt.
Ute Baumhackl, Kleine Zeitung
FRANZISKA – ein fotoroman
im rahmen von „Roter Oktober“15.10., 18.10., 19.10. 2009,
19:30
Palais Kabelwerk,
Oswaldgasse 35a (U6 - Tscherttegasse)
www.roter-oktober.at
0699 19156767
die geschichte des kabelwerks ist die geschichte von hoch fliegenden träumen von einem besseren wohnen, einer symbiose von von leben und arbeiten, einer gemeinschaft von gleichen, eine geschichte von idealen, die auf die realität treffen. von menschen, die tür an tür wohnen und sich aber in internetforen austauschen, von sonntagabenden, an denen der hauptplatz in blaues licht getaucht ist und die polizei ganz alleine ihre runden dreht, von pizzaboten, die sich verirrt haben und von bewohnerinnen, die nachts bei offenem fenster gitarre spielen.
© Arman Rastegar
für die zweite liga gibt das kabelwerk die kulisse für einen fotoroman aus dem sozialistischen plattenbau: “Franziska Linkerhand” von brigitte reimann erzählt von einer jungen architektin, die mit dem ideal, endlich die symbiose zwischen dem schönen und dem nützlichen, zwischen leben und wohnen, zu scheitern droht.
© Arman Rastegar
in einer völlig anderen zeit, unter anderen voraussetzungen, stellen sich diese auch im kabelwerk. zwischen dem text aus dem roman und den bildern aus der realität gewordenen utopie “kabelwerk” tun sich die fragen auf nach den gemeinsamen ursprüngen von kommunalem wohnhau und sozialistischer planwirtschaft, nach dem individuum im schoße der gemeinschaft.
© Arman Rastegar
von und mit
vera hagemann, johannes schrettle, barbara kramer, mira miljkovic, klaus meßner, christina lederhaas
nach
“Franziska Linkerhand” von Brigitte Reimann, Aufbau TB 2008,
Bühnenrechte bei henschel Schauspiel, Berlin.
eine koproduktion der wiener wortstaetten und der zweiten liga
Das Leben der Privaten 3
7.11.20:00
Forum Stadtpark
0318 8277 3412
(foto: frances guy)
die geschichte um den erbschaftsstreit im öffentlichen raum geht weiter. hat die nazi-oma wirklich ein zweites testament hinterlassen, das den gesamten stadtraum in die hände von drogendealern legen wird? was für eine rolle spielt kramer, der hund der familie, der still auf der wiese liegt und eine drohende veränderung wittert, sein revier abstecken will aber das nicht mehr kann, weil er nicht weiß, wo der öffentliche raum aufhört und wo er beginnt? wird es klaus, dem CEO der firma gelingen, alle toilettenanlagen zu überwachen und wird christina die gefühle, die sie an ihrem neuen arbeitsplatz hat, weiterhin mit liebe verwechseln?
WIE ANGELT MAN SICH EINE ÖFFENTLICHKEIT?
performance zur krise der mittelschicht
© Günther Kubiza, www.kubiza.at
nachdem die mittelschicht ihre letzten kräfte aufgeboten hat, um einen marilyn monroe-film nachzuspielen, der von der überwindung von klassenschranken durch die kraft der liebe handelt, werden die kulissen abgebaut und der sekt serviert. die mittelschicht muss jetzt erst mal wieder zu sich kommen. deshalb feiert sie eine party.
vera hagemann, barbara kramer, christina lederhaas, klaus meßner, johannes schrettle
ausstattung: lena gätjens
zweite liga für kunst und kultur in koproduktion mit dem forum stadtpark, graz und dem Nonstop-Kino.
Graz: 13.2. 2009, Nonstop-Kino am Bahnhof
Duisburg: 19.2. , 20.2. Hennes-Lokal, Harmoniestraße 41
(in Kooperation mit Theater Arbeit Duisburg)
(WEITERE GASTSPIELE DERZEIT IN PLANUNG)
WIE ANGELT MAN SICH EINE ÖFFENTLICHKEIT ist die Fortführung und vorläufig endgültige Remix-Version der Performancereihe M – eine Stadt sucht ihre Mitte im forum stadtpark, für die die zweite liga für kunst und kultur den Förderpreis der Jury beim Best Off-Steiermark-Festival bekommen hat.
Mit subtiler Finesse entblößte die zweite liga die Mittelschicht als einen kleinen Teufel, der uns allen auf der Schuler sitzt. (Christoph Hartner, Kronenzeitung)
© Günther Kubiza, www.kubiza.at
© Günther Kubiza, www.kubiza.at
© Günther Kubiza, www.kubiza.at